Fragen zur Zulassung

1. Was wird als Berufserfahrung akzeptiert?
Die Berufserfahrung muss in der Begleitung und Betreuung im Sozialbereich nachgewiesen werden.
Darunter versteht die Pr├╝fungskommission:

insos

 

2. Bis zu welchem Zeitpunkt wird die Berufserfahrung angerechnet (Stichtag)?

Als Stichtag gilt das Datum der Anmeldefrist. Berufserfahrung, die zwischen der Pr├╝fungsanmeldung und dem Pr├╝fungstermin geleistet wird, kann f├╝r die Zulassung zur Pr├╝fung nicht ber├╝cksichtigt werden.

Die Berufserfahrung muss innert 5 Jahren vor der Pr├╝fungsanmeldung geleistet worden sein. Berufserfahrung, die l├Ąnger zur├╝ck liegt, wird nicht angerechnet.

 

3. Wie hoch m├╝ssen die Anstellungsprozente sein, um an die Berufspr├╝fung zugelassen zu werden?
Die nachzuweisende Berufserfahrung ist zun├Ąchst von der Art der Vorbildung abh├Ąngig.

Bei einem EFZ FaBe oder EFZ FaGe oder einem gleichwertigen Ausweis im Sozial- oder Gesundheitsbereich werden mindestens 2 Jahre zu 50% verlangt.
Bei einem anderen eidgen├Âssischen F├Ąhigkeitszeugnis oder h├Âheren Abschluss werden 3 Jahre zu 50% verlangt.
Bei reduziertem Pensum ist eine entsprechende Verl├Ąngerung der Berufst├Ątigkeit erforderlich.

Beispiel: Kandidatin verf├╝gt ├╝ber ein EFZ Kauffrau. Sie arbeitet zu 30% in der Begleitung und Betreuung im Sozialbereich.
Gefordert sind in diesem Fall 3 Jahre zu 50% Ôćĺ 18 Monate Berufserfahrung.
Damit die Kandidatin auf die ben├Âtigte Berufserfahrung kommt, muss sie 5 Jahre zu 30% arbeiten (5 x 12 Monate x 0.3 = 18 Monate).

 

4. Kann auch Freiwilligenarbeit als Berufserfahrung angerechnet werden?
Freiwilligenarbeit kann als Berufserfahrung angerechnet werden, sofern bestimmte Bedingungen erf├╝llt sind:
1. Bei der Freiwilligenarbeit muss es sich um Arbeit in der Begleitung und Betreuung im Sozialbereich handeln (siehe hierzu Raster unter Frage 1).
2. Die Freiwilligenarbeit muss dokumentiert sein, d.h. die T├Ątigkeit und die Einsatzzeit m├╝ssen nachvollziehbar sein.
3. Es muss ein Auftrag vorliegen.

Insgesamt darf die Freiwilligenarbeit nicht mehr als 25% der Berufserfahrung ausmachen, d.h. nicht mehr als 4.5 Monate (18 Monate x 0.25).

 

5. Kann ich direkt im Anschluss an den Lehrgang die Berufspr├╝fung absolvieren?
Grunds├Ątzlich ist festzuhalten, dass der Besuch eines Lehrgangs keine zwingende Voraussetzung f├╝r die Teilnahme an der Berufspr├╝fung ist, wird aber von der Pr├╝fungskommission sehr empfohlen.
F├╝r die Teilnahme an der Berufspr├╝fung sind die Zulassungskriterien der Pr├╝fungsordnung massgebend.
Wenn nach Abschluss des Lehrgangs die geforderte Berufserfahrung nachgewiesen werden kann, ist die Teilnahme an der Berufspr├╝fung m├Âglich. Ist die geforderte Berufserfahrung noch nicht erreicht, muss diese vor einer Anmeldung an die Pr├╝fung noch erf├╝llt werden.

 

6. Kann ich ohne Eidgen├Âssisches F├Ąhigkeitszeugnis die Berufspr├╝fung absolvieren?
InteressentInnen ohne Eidgen├Âssisches F├Ąhigkeitszeugnis k├Ânnen bei der Pr├╝fungskommission ein Gesuch um ├äquivalenzanerkennung sur Dossier einreichen. Die ├äquivalenzanerkennung wird im Hinblick auf die Zulassung zur eidgen├Âssischen Berufspr├╝fung Sozialbegleitung erteilt.